Nach einer erneuten blamablen Heimniederlage Sonntag gegen die Memphis Grizzlies, konnten die Lakers genau die richtige Antwort im gestrigen Spiel, ebenfalls im heimischen Staples Center, gegen die Detroit Pistons geben. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte zeigten die Lakers Stars in den zweiten 24 Minuten wieder ihr Meisterschaftsgesicht und schlugen die Pistons schlussendlich noch mit 108:83. Die Lakers stehen damit nun mit einer Siegesbilanz von 24:11 weiterhin auf Platz drei der Western Conference, zusammen mit den Utah Jazz und hinter den Dallas Mavericks sowie den San Antonio Spurs. Topscorer der Lakers war Pau Gasol, ihm zur Seite standen vor allem seine Big Men Kollegen Lamar Odom und Andrew Bynum. Kobe Bryant hat sich mit seinen 17 Punkte in die Top Ten der NBA Scoring List geworfen.
Die Lakers begannen durchwachsen und fanden noch nicht richtig ins Spiel, sodass die Pistons zu Beginn des Spiels noch locker mithalten können. Doch schon zu diesem frühen Zeitpunkt konnte man beoabchten das Superstar Kobe Bryant immer zuerst versuchte Pau Gasol, Andrew Bynum und später den von der Bank kommenden Lamar Odom in der Zone mit Bällen zu füttern. Anfangs des ersten Viertels konnte Detroit wie gesagt mit der Zonendominanz der Lake Show noch ganz gut zu Recht kommen, vor allem auch da die Lakers Stars aus dem Feld struggelten. Doch zum Ende des Auftaktviertels fanden die Showtime Lakers immer mehr ihren Rythmus und konnten sich so eine erste Führung erspielen. Insgesamt gewann L.A. das Auftaktviertel mit 24:19.
Im zweiten Viertel konnte man diesen Rythmus mit hinein nehmen, sodass man sich eine erste zweistellige Führung sichern konnte. Doch wie schon im vorletzten Heimspiel gegen die 76ers gaben die Pistons nicht auf und die Lakers ließen den Gegner noch am Leben, in dem man das zuvor so gut funktionierende Spiel, sprich Zonenpräsenz in Offense wie Defense, gute Reboundarbeit und Transition Spiel, nicht konsequent durchspielte. So kam Detroit nach und nach, vor allem dank des starken Tracy McGrady zurück ins Spiel. Ein weiterer Faktor war das Center nach starkem ersten Viertel mit Foulproblemen zu kämpfen hatte und so erst einmal auf die Bank musste. So konnten die Kolben sich bis auf zwei Punkte herankämpfen. Schlussendlich gewannen Sie dieses Viertel mit 23:21 und die Lakers führten anstatt mit 10 Punkten zur Halbzeit nur mit 45:43.
Aber anstatt sich wie in den letzten Wochen und Monaten in ihr Schicksal zu ergeben fanden die Lakers Stars wieder zum erfolgreichen Spiel mitte des zweiten Viertels zurück und eröffneten das dritte Viertel mit einem 16:2 Lauf, danach war das Spiel eigentlich gelaufen, denn die Gäste sollten nie wieder zurück ins Spiel finden. Gründe für die plötzliche Leistungsexplosion waren die wenigen Turnover (bei der Niederlage gegen Memphis hatte man sich noch einen Saisonnegativrekord geleistet), die weiterhin vorhandenen Dominanz in der Zone gepaart mit einem Übermaß an Defense- wie Offensrebounds und die vielen Fast Break Punkte. Zusammengefasst, die Showtime Lakers sind wieder da, denn Fast Breaks gleich schnelles, spektakuläres spiel gleich die gute alte Lake Show. Und so gab es für die frustrierten Fans endlich mal wieder Alley Oops, krachende Dunks und tolles Kombinationsspiel zu bewundern und beklatschen. Die Lakers gewannen dieses Viertel insgesamt mit 31:17 und hatten das Spiel damit schon vor dem vierten und letzten Spiel zu ihren gunsten entschieden.
Dort durfte dann die zweite Garde ran, was allerdings keinerlei Leistungsabstieg beinhaltete, ganz im Gegenteil auch die Bankspieler setzten das erfolgreich durchgeführte Spiel aus dem voran gegangenen Viertel mit ins vierte Viertel nehmen und die Pistons waren der Frustration nah. Man erarbeitete sich in der Offense gute Würfe, durch kluges Passpiel, auch und vor allem durch den viel kritisierten Steve Blake, und war in der Defense eine undurchdringbare Festung für die Gäste. Da die Pistons von außen rein gar nichts mehr trafen versuchten, zogen Sie immer wieder zum Korb und wurden dort dann von den weiterhin alles überragenden Lakers Big Men abgeräumt. Schlussendlich konnte die zweite Garde der Lakers das vierte Viertel mit 32:24 für sich entscheiden.
Topscorer wurde wie bereits oben erwähnt der spanische Power Forward Pau Gasol mit 21 Punkten, welcher ein überragendes Spiel ablieferte und der entscheidende Mann für die Zonendominanz der Lakers war. Ihm zur Seite standen seine Big Men Kollegen Lamar Odom und Andrew Bynum mit 13 Punkte in, auf Grund von Foulproblemen, nur gut 22 Minuten Einsatzzeit. Außerdem kam Kobe Bryant auf 17 Punkte, 8 Assits und 7 Rebounds in knapp 30 Minuten. Damit überholte Kobe Dominique Wilkins in der NBA All Time Scoring List und steht damit nun unter den zehn besten Scorern der NBA. Als nächstes ist Oscar Robinson an der Reihe. Die anderen beiden Starter Ron Artest und Derek Fisher kamen nach zuletzt katastrophalen Offenseleistungen immerhin auf 8 bzw. 7 Punkte. Des Weiteren scorte Shannon Brown noch von der Bank 9 Punkte.
Auf taktischer Ebene gesehen war die Faktoren für den Sieg die Zonedominanz, die daraus resulturierenden Rebounds in Offense wie Defense, die wenigen Turnover und die vielen Fast Breaks Punkte. Doch allesentscheidend war das sich die Lakers Stars in der Kabine offensichtlich in den Arsch gebissen haben und dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Und wenn man fokussiert, konzentriert und motiviert zu Werke geht haut man einen Gegner wie die Pistons halt mit einem Blow Out aus dem Staples Center und das sollte auch der Anspruch des Titelverteidiger sein, schließlich hat man als Saisonziel den Three Peat ausgegeben. Und wenn man so spielt wie heute morgen ist der auch möglich, denn die Lakers haben ja das gewinnen und spielen nicht verlernt. Ganz im Gegenteil das Potenzial ist mit Matt Barnes uns Steve Blake vielleicht sogar noch größer als in den letzten beiden Jahren. Die Lakers haben diesen Sieg gebraucht und Sie haben ihn bekommen, ich hoffe nun ist man aufgewacht an der Westküste und weiß was zu tun ist!
SHOWTIME LAKERS RULES!!!
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